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Die Familie ist in allen Entwicklungsphasen des Kindes die grundlegende Erziehungs-, Betreuungs- und Bildungsinstitution, deren Leistungen durch andere Institutionen kaum zu ersetzen sind. Der Kindergarten „St. Martin“ unterstützt und ergänzt die familiäre Erziehung.

Das Kind im Mittelpunkt

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Im Zentrum unserer pädagogischen Arbeit im Kindergarten „St. Martin“ steht das Kind in seiner Einzigartigkeit und es gilt, dem Kind, unabhängig seiner persönlichen Entwicklung, in Würde zu begegnen und es vorbehaltlos in die Kindergartengemeinschaft aufzunehmen.

Für die Entwicklung des Kindes ist uns vorrangig wichtig, seine Grundbedürfnisse aufmerksam wahrzunehmen, seine Verhaltensweisen sowie Spielprozesse und Interaktionen gezielt zu beobachten, und es dann individuell zu begleiten und zu fördern.

 

Bildungs- und Entwicklungschancen

Der Kindergarten „St. Martin“ bietet dem Kind viele neue Bildungs- und Entwicklungschancen. Zum einen lernt es andere Erwachsene und andere Kinder kennen, mit deren Eigenschaften und Verhaltensweisen es sich auseinandersetzen muss. Zum anderen lernt es eine neue, pädagogisch gestaltete Umwelt kennen, die ihm altersgerechte Anreize bietet, Neues über die Welt und sich zu erfahren.

Wesentlicher Ausgangspunkt für die Gestaltung unserer pädagogischen Arbeit sind die Stärken, die Interessen und die Bedürfnisse des Kindes.

Individuelle Förderung und Gruppenerziehung

Die individuelle Förderung des Kindes findet in der Regel im Rahmen der Gruppenerziehung statt, die insbesondere wichtig für die Entwicklung der sozial-emotionalen Fähigkeiten des Kindes ist. In der altersgemischten Kindergruppe erfährt das Kind Anerkennung und Korrektur, Streit und Versöhnung, Nähe und Distanz. Nicht zuletzt lernen die Kinder auch von anderen Kindern.

In kleinen, altersgleichen Gruppen greifen wir Ereignisse, Erlebnisse oder Erfahrungen der Kinder auf und erarbeiten sie durch entsprechende Themen und Möglichkeiten, sodass die Kinder auch dadurch in ihrer gesamten Entwicklung für sie wichtige Kompetenzen für die Zukunft erwerben.

Gestaltung von Raum und Zeit

Leitbild 4Da die Kinder vor allem handlungs-, erfahrungs- und erlebnisbezogen lernen, ist die Gestaltung von Raum und Zeit im Kindergarten „St. Martin“ pädagogisch bedeutsam. Die Kinder sollen sich wohl fühlen und sich gerne im Kindergarten aufhalten. Deshalb sind alle Räume und Spielbereiche hell und einladend, liebevoll und freundlich gestaltet. Ausgewähltes, altersgemäßes Spiel- und Lernmaterial stehen für die Kinder bereit.

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Unser Tagesablauf ist so strukturiert, dass die Kinder sich gut orientieren können, ausreichend Zeit für das freie Spielen und Lernen haben, Platz für immer wiederkehrende Tätigkeiten und genügend Raum für wichtige Rituale finden.

 

 

Pädagogische Fachkräfte – ErzieherInnen

Die Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsauftrages erfordert eine entsprechende Qualifizierung der ErzieherInnen. Alle MitarbeiterInnen im Kindergarten „St. Martin“ sind Fachkräfte für Elementarpädagogik. Unsere zentrale Aufgabe besteht darin, die Bildung und Entwicklung der Kinder zu fördern und zu begleiten sowie ihr pädagogisches Handeln zu reflektieren. Um das Leben und Arbeiten im Kindergarten gut zu organisieren, ist eine profilierte Zusammenarbeit im Team unserer Tageseinrichtung unerlässlich. Zudem bedarf es der Kooperation mit den Eltern, den Ansprechpartnern des Trägers und der Pfarrgemeinde als auch den Familien unterstützenden Diensten.

Erziehungspartnerschaft mit Eltern

Der Kindergarten „St. Martin“ als familienunterstützende Bildungseinrichtung sieht sich als Partner der Erziehungsberechtigten. Wir arbeiten partnerschaftlich und vertrauensvoll mit den Eltern zusammen. Wir begegnen uns mit Achtung, Respekt und Wertschätzung zum Wohle der Kinder und in einer gemeinsamen Suche nach den besten Entwicklungsbedingungen in Bezug auf Bildungs-, Entwicklungs- und Erziehungsthemen. In gemeinsamen Gesprächen informieren wir die Eltern über den Stand des Bildungs- und Entwicklungsprozesses ihres Kindes, und wir beraten und unterstützen die Eltern und Familien zu wichtigen Fragen der Bildung, Erziehung und Betreuung des Kindes. Idealerweise entsteht eine Atmosphäre von gegenseitigen Interesse, Aufmerksamkeit und Verständnis sowie wachsende Bereitschaft für eine gemeinsame Verantwortungsübernahme.

Zusammenarbeit mit Grundschulen

Die Grundschule ist für das Kind ein neues Lernfeld, verbunden mit neuen, sozialen Kontakten. Damit der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule erfolgreich gelingt, ist es wichtig, dass alle Beteiligten – Eltern, ErzieherInnen und LehrerInnen – ihn als gemeinsame Aufgabe begreifen und gestalten. Der Kindergarten „St. Martin“ pflegt mit den Mettinger Grundschulen, der Paul-Gerhardt-Schule und der Ludgeri-Schule, eine kollegiale Zusammenarbeit.

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